Evangelische Kirchengemeinde
            Evingsen

Jesus Christus spricht:
             "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig."“ (L) 2. Korinther 12,9


Aktuelles aus unserer Gemeinde

 

03.01.2012
 

Allianzgebetswoche 2012
Evingser und Dahler feiern gemeinsam

Veranstalter der Gebetswoche vom 09. bis 15. Januar sind das Blaue Kreuz Evingsen und Dahle, der CVJM- Dahle, die Evangelische Kirchengemeinde Evingsen, die Evangelisch- Freikirchlichen Gemeinden Dahle und Evingsen, die Ev.-reformierte Kirchengemeinde Dahle. Die Abende beginnen jeweils um 19.30 Uhr.
Die Veranstaltungsorte sind für Dahle das CVJM Vereinshaus und für Evingsen das Ev. Gemeindehaus.
Das Thema der weltweiten Allianzwoche 2012 lautet
„ Verwandelt durch Jesus Christus“.
Am Sonntag, den 15. Januar findet um 10 Uhr ein zentraler Schlussgottesdienst in der Dahler Kirche statt.
Es predigt der aus Dahle stammende Prof. Dr. Stefan Jung. Im CVJM-Bildungswerk bekleidet Stefan Jung den Lehrstuhl Sozial- und Diakoniemanage- ment.

Für die Veranstaltungen ab Mittwoch bis Sonntag wird von den Vereinen und Gemeinden ein Fahrdienst eingerichtet. Personen, die eine Fahrgelegenheit benötigen, melden sich bitte im Gemeindebüro Tel. 71487.


 

10.11.2011

Der aktuelle Gemeindebrief November - Februar 2012 liegt vor. ->


 

26.10.2011                                              Text und Bilder: WR Ina Hornemann

Bibelwoche Kinder stellen Fragen zum Glauben

Zwei Gemeinden, eine Idee und 50 glückliche Kinder – so startete am Montag die ökumenische Kinderbibelwoche im evangelischen Gemeindehaus Evingsen. Hier lernen die Kinder, dass es keine dummen Fragen gibt.
Eine Miniaturkirche im Gemeindehaus nimmt sich allen Fragen der Kinder an. Sie dürfen alles, was sie schon immer über Gott, Glauben und Kirche wissen wollten, auf Zetteln notieren.

Sobald sie einen davon in die kleine Kirche hineinwerfen, lassen die Kinder die kleine Kirchturmglocke läuten. So wissen die 24 aktiven Mitarbeiter der ökumenischen Bibelwoche, dass eine neue Frage eingegangen ist.
Gemeinden spielerisch kennen gelernt

Pfarrer Uwe Krause hat schon einen Blick darauf geworfen: Mit Diakon Voß aus der katholischen Kirchengemeinde St. Theresia wird er den Kindern die Fragen am heutigen Donnerstag beantworten. Auf dem katholischen Kirchenhügel sind die Bibelwochen-Kinder seit Mittwoch beheimatet. So lernen sie beide Gemeinden einmal kennen.

Annedore Weidlich, die jeden Tag mit launigen Liedern an der Gitarre für eine schwungvolle Einstimmung der Kinder sorgt, erklärt: „In ihrer Freizeit sind die Kinder ja auch immer zusammen. Warum nicht auch während einer gemeinsamen Bibelwoche beider Konfessionen?“


Warum es überhaupt zwei große christliche Konfessionen gibt, ist auch eine der Fragen, für die sich die Kinder interessieren. Zu gern wüssten sie auch, wie Gott aussieht, woher er seine Allmacht nimmt und warum er den Menschen erschaffen hat und wie er das Wetter macht.

Da haben die Geistlichen keine leichte Nuss zu knacken, wenn sie heute vor dem großen Abschlussgottesdienst um 17 Uhr in St. Theresia die Kinderfragen beantworten müssen.

Zum Glück haben sie pfiffige Helfer: Lola und Lümmel, zwei witzige Handpuppen, gespielt von Mara Hoinka und Lena Radix. Bevor sich die Kinder in Spiel und Spaß und knifflige Aufgaben stürzen, geben Lola und Lümmel ihnen einen christlichen Impuls mit in den Nachmittag.

Dann sind Köpfchen und Koordination gefragt. „Die Kinder sollen die Woche mit allen Sinnen genießen. Da gibt’s auch nicht nur Jungs- und Mädchenkram, sondern ein ansprechendes Programm für alle und alle Altersgruppen“, erklärt Annedore Weidlich. Zum Beispiel am Mittwoch, als die Kinder Sandbilder herstellten.


 

11.10.2011                                              Text und Bilder: WR Heinz Linke

150 Zuschauer lachen mit Kathrin Heinrichs

Wenn Kathrin Heinrichs, die Schriftstellerin aus dem Sauerland, aus ihren Krimis liest, dann kann der Veranstalter immer mit einem vollen Haus rechnen. So war es auch am Montag in Evingsen: Bei der Vorstellung ihres neuen Buches „Salamitaktik“ war der Saal im evangelischen Gemeindehaus mit fast 150 Besuchern restlos ausverkauft.

Es war nicht der erste Auftritt der Frau aus Menden im Dorf. Vor drei Jahren konnte sie schon einmal mit einer Lesung begeistern. Damals wie am letzten Montag war es die Evingser Frauengruppe „die Evi’s“, die Kathrin Heinrichs eingeladen hatte. Neben Auszügen aus ihren bereits erschienen sieben Romanen und einen kurzen Einblick in das ganz aktuelle Werk, stellte sich die Schriftstellerin erstmals als Kabarettistin mit ihrem taufrischen Bühnenprogramm „eckig & rund“ in Evingsen vor.

Mord am Waffelstand

Ihre Krimis, deren Schauplätze alles Orte irgendwo im Sauerland sind, werden von Alltagsgeschichten begleitet, wie sie jeder von uns selbst schon häufig erlebt hat. Kathrin Heinrichs schildert alles so humorvoll wie treffend, dass sie ihr Publikum jedes Mal von Neuem begeistert. Und wenn sich eine ihrer Romanheldinnen aus Anlass des Abschlussballs der 16-jährigen Tochter in ein zu eng gewordenes Kleid zwängt, weil sie sich in der Wahl des neu gekauften Cocktail-Kleides vergriffen hat, dann fühlt sich größte Teil des weiblichen Publikums ebenfalls unmittelbar angesprochen. Ihr Romanheld heißt Vincent Jacobs. Er ist Junglehrer und Hobbyermittler der von Heinrichs geschilderten Kriminalfälle. Im neuen Buch „Salamitaktik“ verschlägt es Vincent Jacobs auf den Fußballplatz. Nicht, weil er selbst gut Fußball spielen kann, sondern weil im Sportverein seines Sohnes Paul jemand am Waffelstand umgebracht wird. Auch Paul hält sich beim Fußballspiel eher „strategisch“ zurück. Da gibt es Spiele, bei denen er noch nicht einmal den Ball berührt hat. Im Bühnenprogramm als dem zweiten Teil des Abends, trat Kathrin Heinrichs als eine ganz veränderte Person vor ihr Evingser Publikum. Sie hatte sich als schrullige Alte verkleidet. In sauerländischem Tonfall redete sie dabei lustig auf ihre Zuhörer/innen ein. So erzählte sie von ihrem Hund Bumlebee, der sich bei einer Fuchsjagd bewähren muss. Auch in ihrem Kabarett-Programm greift Kathrin Heinrichs immer wieder auf ihre Kurzgeschichten zurück und hat das Publikum sogleich auf ihrer Seite.


28.09.2011                                              Text und Bilder: WR Timo Ziomkowsky

Orlando Guitar Quartet spielte viele Stücke aus dem klassischen Bereich

Für Musikliebhaber gab es jetzt einen ganz besonderen Leckerbissen. Das Orlando Guitar Quartet (OGC) gastierte in der Evangelischen Kirche Evingsen.
Etwa 30 waren gekommen, gemessen an der Klasse des Auftritts unverdient wenige. Den Anfang machte eine Bearbeitung von Dvoraks slawischem Tanz, gespielt von vier Gitarren, die sich gerade in den hellen, fröhlichen Tönen wundervoll ergänzten.

Das Orlando Guitar Quartet besteht aus den vier professionellen  Musikhochschullehrern Holger Busemann, Gunter Binder, Michael Burczyk und Wolfgang Lehm
Zwischen den einzelnen Liedern erhob sich stets eines der vier Bandmitglieder und erzählte ein wenig zu dem Stück, das nun gespielt wurde. Viele der ausgewählten Kompositionen kamen aus dem klassischen Bereich - die Umsetzungen sind stets gelungen.

Ein absoluter Höhepunkt: Die von Roland Dyens arrangierten Werke, bei denen sich Wolfgang Lehmann und Holger Busemann auf der Gitarre regelrechte Duelle lieferten, in die nach und nach auch Gunter Binder und Michael Burczyk einstiegen. Zusammen ergab das ein aufeinander eingespieltes Ensemble, das ganz genau weiß, Rhythmen zum Träumen aufzubauen und das Publikum in seinen Bann zu schlagen. -->einige Musikbeispiele

24.07.2011                                                                Text und Bilder: Ilka Kremer

Predigen als schönes Hobby

Ihm wird etwas fehlen – keine Frage. Aber es sei auch mal schön, sonntags nichts vorzuhaben, meint Rolf Kaemper. Der 72-Jährige stand der Evangelischen Kirche 27 Jahre lang als Laienprediger zur Verfügung. Jetzt hört der Evingser aus gesundheitlichen Gründen auf.. Rolf Kaemper hat viele Jahre lang gepredigt.
Rolf Kaemper hat viele Jahre lang gepredigt.

„An sich war alles schön“, erinnert sich Rolf Kaemper gerne an die Zeit als Laienprediger zurück.

Zum Beispiel das Goldhochzeitspaar, das während des Festgottesdienstes die ganze Zeit Händchen gehalten habe.
 „Das war so schön anzusehen, wie diese zwei älteren Leute immer noch so verliebt waren.“ Nächstes Jahr feiert Rolf Kaemper mit seiner Frau Lieselotte Goldene Hochzeit.
Ob er dann auch so verliebt Händchen hält? „Wahrscheinlich“, schmunzelt er.
Rolf Kaemper war der erste Laienprediger aus Evingsen. Eher zufällig kam er zu dieser Aufgabe: An irgendeinem Sonntag hatte er bei der Austeilung des Abendmahls geholfen und das hatte einige Besucher irritiert.
Sie hatten sich gefragt, ob er das denn dürfe. Ja, das habe er gedurft – in Anwesenheit eines Pfarrers darf auch ein Gemeindeglied beim Abendmahl helfen. Um aber größere Klarheit zu schaffen und weitere Irritationen zu vermeiden, schlugen ihn der Pfarrer und das Presbyterium zur Ausbildung als Laienprediger vor.
Das Landeskirchenamt hatte nichts dagegen und so ließ Kaemper sich ein Jahr lang ausbilden. Seine Probegottesdienst hielt er am 2. Advent 1983. „Ich war innerlich sehr gerührt“, blickt Kaemper auf diesen Tag zurück. Überhaupt sei es immer wieder aufregend und etwas Besonderes gewesen, vor der Gemeinde zu stehen und zu predigen. Das Feedback, was er bekam, sei okay gewesen, erzählt der 72-Jährige.
Er habe aber auch nie zu sehr den Zeigefinger erhoben, Versteck gespielt habe er aber auch nicht. „Ich habe klar meine Meinung gesagt.“ Um eine Predigt zu schreiben, habe er immer sechs bis sieben Stunden Zeit benötigt. Es galt, zu dem vorgegebenen Bibelvers eine Verbindung herzustellen zur heutigen Zeit. „Die Beschäftigung damit war auch für mich selbst immer eine Bereicherung.“

Was Rolf Kaemper fehlen wird, ist der Kontakt zu den anderen Laienpredigern. „Da sind doch Freundschaften entstanden.“ Mit der Bibel will sich der 72-Jährige aber weiterhin beschäftigen. Die Auseinandersetzung mit den Texten sei ihm sehr wichtig, betont er. Am 24.07.2011 wurde durch Superintendentin Martina Espelöer und Pastor Krause Rolf Kaemper im Rahmen des Gottesdienstes in der Evangelischen Kirche verabschiedet.



3.06.2011

So transparent wie nie zuvor

Der evangelische Kindergarten Evingsen ist als erste Altenaer Einrichtung als Familienzentrum rezertifiziert worden.
Im Rahmen der Re- Zertifizierung wird dem evangelischen Kindergarten Evingsen das Gütesiegel vom Ministerium für Familie, Kinder, Kultur und Sport des Landes NRW für weitere vier Jahre verliehen.

So laut PädQUIS  können Leitung, Team und der Träger wie auch die Kooperationspartner des Familienzentrums sehr stolz auf das erreichte Qualitätsniveau sein.

Zweite Runde erfolgreich bestanden: Der evangelische Kindergarten Evingsen ist als Familienzentrum rezertifiziert worden. Nach vier Jahren schaute das Institut PädQUIS der Einrichtung wieder in die Karten. Ergebnis: Die vor vier Jahren festgestellten Qualitätsmerkmale zeichnen den Kindergarten noch immer aus.

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Für die nächsten vier Jahre ist damit auch eine anteilige jährliche Förderung gesichert.
Sie fließt zu treuen Händen des Iserlohner Kreiskirchenamts, das aus diesem Topf die Maßnahmen der Steuerungsgruppe Familienzentrum Altena bezahlt.

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Darunter auch anteilig die Arbeitsstelle von Familienzentrumskoordinatorin Stefanie Bauer an der Seite von Wolfgang Friess, Fachbereichsleiter für Soziales, Jugend und Familie.
Das Erzieherinnen-Team ist überglücklich: Leiterin Claudia Calitri-Voss wendete viele Stunden auf, um die Fragebögen des Instituts PädQUIS auszufüllen.
In der Rezertifizierungszeit zwischen Jahresende 2010 und April 2011 schaute die Prüferin vorbei und bescheinigte geprüfte Qualität, die das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen anschließend erneut anerkannte.
Seit sich die Evingser Einrichtung im Namen aller Altenaer Kindergärten zertifizieren ließ, hat sich die Kindergartenlandschaft der Stadt verändert: „Die Einrichtungen sind untereinander so transparent wie nie zuvor“, gibt Erzieherin Burgis Brühl als entscheidenden Vorteil an.

Auch die Hemmschwelle, Kontakt zum Jugendamt aufzunehmen, ist weg, seitdem alle Einrichtungen eng mit den Mitarbeitern der Stadt Altena  zusammenarbeiten. Das Lotsen-Projekt, Fortbildungen und gemeinsame Kooperationspartner trugen zu dieser Partnerschaft bei.
Tritt die geforderte Änderung des Kinderbildungsgesetzes in Kraft, könnten bald sogar 13 000 Euro Förderung pro Einrichtung und Jahr eintrudeln. Für Altenas weitere Einrichtungen, beziehungsweise Kindergartenverbünde, steht im kommenden Jahr die erste Rezertifizierungsrunde ins Haus. Eine Begrenzung für die Anzahl von Rezertifizierungen gibt es nicht.


29.05.2011

Evingser Nachtmarkt : Großer Andrang von Alt und Jung

„Der Markt war ein voller Erfolg“ zog Mit-Organisatorin und Kirchmeisterin Helga Mosch am Sonntag eine durchweg positive Bilanz und freute sich über deutlich mehr Besucher als im letzten Jahr (durch Mausklick werden die Bilder größer dargestellt)

(Bildmaterial + Text: WR Timo Ziomkowski)

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Der Trödelmarkt verteilte sich in und um die Kirche. Besonders in den Räumen des Kindergartens und im Zelt war richtig viel los.

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Der Trödelmarkt verteilte sich in und um die Kirche. Besonders in den Räumen des Kindergartens und im Zelt war richtig viel los.

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Mini-Disco und Singstar im großen Saal war bei den Kindern eine sehr beliebte Beschäftigung. Ein DJ sorgte für die passende Musik und Lichteffekte.

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Der Nachtmarkt lud die Dorfgemeinschaft zum Klönen und Verweilen unter Freunden ein.

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Ein beständiger Strom an Menschen zog zum Trödelmarkt und zu den Fressbuden. Die Besucherzahlen waren unüberschaubar, der Platz umso enger.

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Für Johanna (4 Jahre, links) und Jule (6 Jahre) war der Samstagabend ein ganz besonderer Tag, an dem beide viel Spaß hatten.

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 Für die kulinarischen Köstlichkeiten wurden Wertmarken benötigt. Entsprechend groß war der Andrang am Stand.

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 Nicht selten gingen 20 Wertmarken oder mehr auf einen Schlag weg. Hier sind es gleich ganze 33.

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 Beim Evingser Nachtmarkt ging allerlei Trödel an den Mann. Der Kindergarten war ebenfalls mit einem Stand dabei und verkaufte Kleidung.

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Direkt beim Trödelmarkt gab es Waffeln zu einem günstigen Preis. Insbesondere für Kinder war dieser Stand ein beliebtes Ziel auf dem Nachtmarkt.

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Champignonpfanne bis hin zu Bratkartoffeln war alles dabei, was das Herz begehrte. Und gleich dahinter war der Flohmarkt: In Räumen vom Kindergarten und in einem großen Zelt waren die meisten Stände untergebracht. Hier fanden sich allerlei wieder: Von Ramsch und Videokassetten über Kleidung bis hin zu Hausrat und Elektrogeräten war für jeden Besucher was dabei.

Motto abgestimmt auf Kirchentag

Eröffnet wurde der Nachmarkt durch einen Gottesdienst der ev. Kirchengemeinde unter Leitung von Pastor Martin Heider. Diese Gelegenheit nutzten sowohl der Frauenchor als auch der Kirchenchor um neue Kirchentagslieder zu singen. Ähnlich wie der ev. Kirchentag findet der Evingser Nachtmarkt nur alle zwei Jahre statt – im Wechsel mit dem Schützenfest, um Kollisionen und Interessenkonflikte zu vermeiden. Organisiert wird bereits ein halbes Jahr im Voraus. Wie schon in den Vorjahren ist das Motto an die Losung des Kirchentags angepasst. War es vor zwei Jahren noch „Mensch, wo bist du?“ heißt es 2011 „Da wird auch dein Herz sein“ (Matthäus 6, 21).


24.05.2011

Einmal leise Register ziehen

In neuem Glanz ertönte am Freitagabend die Orgel der evangelischen Kirche in Evingsen.

Nach der Sanierung und Reinigung des Instrumentes im Januar gab Organist Dankwart von Zadow mit Unterstützung von Trompeter Karl Heinz Wiencko ein Benefizkonzert zu Gunsten des sanierten Instruments. Auf Orgel und Cembalo spielte von Zadow Stücke von Johann Sebastian Bach.

„Er hat solch eine Vielzahl an ganz wunderbaren, wertvollen Stücken geschrieben“, schwärmt von Zadow. „Im Gottesdienst ist dafür heutzutage leider kein Platz, aber jeder Organist träumt davon, diese Stücke einmal spielen zu können. Die Orgelsanierung ist der perfekte Anlass dafür.“

Denn im Januar wurde die Orgel repariert und gereinigt. Ende letzten Jahres hatte die Orgel während des Spielens immer wieder gequietscht. Kurzerhand wurden die Orgelbauer der Firma Karl Schuke aus Berlin-Zehlendorf zu Rate gezogen. Die Profis stellten fest, dass der Pedalwindladenbalg defekt war. „Auch die Tasten und Pedale waren sehr klapprig“, erinnert sich der Organist. „Aber jetzt lässt die Orgel sich wieder wunderbar spielen.“ Die Orgelbauer reinigten auch die weit über tausend Teile des Instruments, darunter allein 700 Pfeifen, und stimmten das Instrument neu. „Eine Orgel wird nur alle zwanzig Jahre mal gereinigt und gestimmt, das ist ein Riesenaufwand“, erklärt Dankwart von Zadow.

Benefizkonzert

Presbyter Klaus Sauer begrüßte die rund 60 Zuhörer des Benefizkonzertes und führte ihnen den Umfang der Orgelsanierung vor Augen. Von dieser „Königin der Instrumente“ ertönten an diesem Abend auch für den regelmäßigen Kirchgänger ungewohnte Klänge: sanft und leise erklangen die Stücke Bachs. „Im Gottesdienst ist es fast unmöglich, diese leiseren Register einzusetzen. Dazu kann die Gemeinde nicht singen“, erläutert der Organist. Doch nicht nur die Orgel überraschte die Zuhörer: von Zadow hatte auch das Cembalo der Gemeinde wieder ausgegraben. „Lange stand es verdeckt in einer Ecke, die Beine waren abgeschraubt. In den zweieinhalb Jahren, in denen ich hier bin, wurde es noch nie gespielt“ bedauert von Zadow. Doch zu diesem besonderen Anlass kam auch das Cembalo zum Einsatz, von Zadow spielte Teile von Bachs Französischer Suite in G-Dur darauf, die extra für dieses Instrument komponiert wurde.


 

17.05.2011

Präses Alfred Buß

Eigentlich müssten die beiden Gemeinden der neuen „pfarramtlichen Verbindung“ künftig einmal jährlich gemeinsam Gottesdienst feiern genau zwischen Dahle und Evingsen, dort, wo die größte Trinkwasserquelle Westfalens sprudelt. Diesen Vorschlag machte Superintendentin Espelöer gestern beim Besuch von Präses Alfred Buß.


(Bildmaterial + Text: WR C.Hüls)

„Mitten im Leben“ will sich die Evangelische Kirche präsentieren und „mitten drin“ war gestern auch der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen: Die Kirchenleitung hatte Dahle und Evingsen auserkoren, um die Folgen des Strukturwandels vor Ort zu erkunden. 

Auf dem Streifzug durch den Kirchenkreis legte die Besuchergruppe ein kleines Teilstück zu Fuß zurück: den Weg vom Gemeindehaus Evingsen zur Dahler Kirche. Auf halber Strecke liegt die Springer Quelle - für Superintendentin Martina Espelöer natürlich eine theologische Steilvorlage. Schließlich ist Christus aus Sicht der Christen die „Quelle des Lebens“ schlechthin.

Diakonie, Spiritualität, Strukturwandel

Der Besuchstag von Dr. h.c. Alfred Buß im Kirchenkreis Iserlohn begann am Morgen in Iserlohn mit einem Treffen aller Pfarrer und Pressekonferenz. Um drei Aspekte kirchlichen Handelns solle es bei dem Besuch des Kirchenoberen gehen, erklärte Superintendentin Martina Espelöer: Um Diakonie, Spiritualität und den Strukturwandel. Die letzten beiden Aspekte ließen sich beim Besuch im Altenaer Osten miteinander verbinden.

 
Der Nachmittag begann im Evingser Gemeindehaus, wo seit Januar eine kleine Präsentation auf ein zentrales Thema des Jahres hinweist: Für Evangelische Kirche ist 2011 das „Jahr der Taufe“. Kirchmeisterin Helga Mosch erläuterte die Präsentation aus Taufkleidern, Urkunden und anderen Erinnerungsstücken und Fotos. „Wir hoffen auf mehr Taufen“, bekundete die Kirchmeisterin ihre Hoffnungen und traf damit genau den Kernpunkt des Problems.

Der höchste Theologe der Landeskirche zollte insbesondere den Ehrenamtlichen Lob und Hochachtung. Er lag so falsch nicht, dass es unsichtbare Grenzen zwischen den Dörfern gibt und „Rivalitäten ähnlich wie zwischen Schalke und Dortmund.“ Dass sich die Dahler und Evingser zusammen tun, zeuge von Vernunft.


13.03.2011

Pfarramtliche Verbindung

„Aufstehen, aufeinander zugehen, von einander lernen miteinander umzugehen“, erklang es am Sonntag in der Evingser Kirche. Treffender hätte ein Liedvers an diesem Morgen kaum sein können. Denn ab sofort gehen die evangelischen Kirchengemeinden Dahle und Evingsen große Teile ihres Weges gemeinsam.
Superintendentin Martina Espelöer gratulierte Uwe Krause und Martin Heider.

Superintendentin Martina Espelöer gratulierte Uwe Krause und Martin Heider .

In erster Linie teilen sie sich ihren Pfarrer. Denn Uwe Krause, wird von nun an zur Hälfte in Evingsen arbeiten. Die beiden Gemeinden sind eine pfarramtliche Verbindung eingegangen, die mit einem festlichen Gottesdienst mit anschließendem Empfang im Evingser Gemeindehaus feierlich vollzogen wurde.
   
Superintendentin Martina Espelöer führte im Gottesdienst aber nicht nur Uwe Krause als neuen Pfarrer für Evingsen ein, sondern auch Pfarrer i. E. Martin Heider. Er wird den Gemeinden in der Übergangszeit für drei Jahre zur Verfügung stehen. „Das ist ein feierlicher Moment“, erklärte Espelöer während des Empfangs. Dieser sei ohne die Hilfe der Gemeinden nie möglich gewesen.
   

Stellvertretend dankte sie Helga Mosch und Wilfried Korte, den beiden Kirchmeistern aus Evingsen und Dahle: „Ohne sie wäre dieser wichtige Schritt nicht möglich gewesen.“ Doch es sei noch ein weiter Weg bis zum Ziel. „Nun gilt es, diesen Prozess, der bisher eher formal war, lebendig werden zu lassen und mit dem Geist der Liebe Gottes zu füllen“, appellierte die Superintendentin an die 150 Gäste im Saal. Doch dieser Weg müsse sich erst finden.

Dies sehen auch Helga Mosch und Wilfried Korte so. Sie hatten den Pfarrern Blumenkörbe mitgebracht. „Hier sind Blumen, die bereits blühen, andere sind noch zarte Knospen, und einige sind lediglich Keime im Boden. Sie gilt es in richtigem Maße zu pflegen und zur vollen Blüte zu bringen.“ Genau so sei das auch in der Gemeinde: „Wir wünschen euch, dass ihr die Sorgen und Bedürfnisse der Menschen erkennt, ihren Ansprüche individuell gerecht werdet und euch tief verwurzelt in dem von Gott vorbereiteten Boden.“

Pfarrerin Merle Vokkert überbrachte Grußworte der Altenaer Gemeinde. Im Gepäck hatte sie Wein. Aber

nicht irgendeinen Wein, sondern welchen aus zwei Rebsorten: „Ich wünsche euch, dass aus euch ein guter Tropfen wird. Aber ein guter Wein braucht seine Zeit.“ Heidrun Brucke von der Ihmerter Gemeinde hatte zwei Beffchen mitgebracht,. ein reformiertes und ein lutherisches. „Das ist eine enorme Leistung, die ihr erbracht habt. Wir sollten alle für unsere Gemeinde davon lernen“, erklärte die Kirchmeisterin.

Uwe Krause blickt optimistisch in die Zukunft: „Vor ein paar Wochen wusste ich noch nicht, ob das heute eine Feier wird. Doch jetzt bin ich mir sicher.“ Er dankte der Gemeinde für den bedingungslosen Rückhalt. Sein Dank und seine Hochachtung gingen auch nach Dahle, wo er bereits seit zehn Jahren als Pfarrer tätig ist. „Seit einem halben Jahr habe ich eine andere Rolle eingenommen, denke für beide Gemeinden. Klar, dass dies für die Dahler ungewohnt ist.“ Krause versprach, sich dafür einzusetzen, beiden Dörfern gleichermaßen gerecht zu werden. Doch sei es noch ein langer Weg, die beiden Gemeinden so zusammenzuführen, dass sie von einer Pastorenstelle bedient werden könnten. Nicht vergessen dürfe man bei der Umstrukturierung den geistlichen Prozess.

Dies sieht auch Martin Heider so: „Unser Weg wird es sein, einander zu entdecken und uns zu achten. Dabei ist es jedoch unser Auftrag, das Bekenntnis der einzelnen Gemeinde zu wahren.“


26.03.2011

Jahr der Taufe 2011

Als kleinen Beitrag zu dem von der Landeskirche ausgerufenen „Jahr der Taufe 2011“ haben wir gleich zu Beginn des neuen Jahres dieses Thema aufgegriffen und und unsere Vitrine mit einem hübschen Taufkleid und den bei Taufen verwandten Formularen und Kerzen entsprechend dekoriert.

Ob der außerdem geplante Tauferinnerungsgottesdienst wie in den Vorjahren stattfinden würde, stand zu dem Zeitpunkt noch nicht fest. Zu unserer Freude hat auch dies geklappt. Nachdem am 26.3.2011 sich die Kinderkirche mit dem Thema Taufe befasst hatte – 35 Kinder nahmen teil – konnte am 27.3.2011 mit Pfarrerin Antje Röse auch ein Tauferinnerungsgottesdienst gefeiert werden, zu dem nicht nur viele Kinder mit ihrer Taufkerze kamen, sondern in dem auch eine echte Taufe stattfand.

19.12.2011

Verabschiedung Vera Kayser und
Einführung Katrin Schmiedel-Vieler

In einem feierlichen Gottesdienst am Sonntag, dem 19. Dezember wurde Frau Vera Kayser aus dem Amt als Presbyterin der Ev. Kirchengemeinde Evingsen durch Pfr.i.R. Ellmer verabschiedet. Für die verbleibende Zeit der Wahlperiode wurde Frau Katrin Schmiedel-Vieler durch das Presbyterium ordnungsgemäß nachberufen und ebenfalls durch Pfr. i.R. Ellmer als Presbyterin in ihr Amt eingeführt.


18.04.2010

Nach neun Jahren als Seelsorger in Evingsen, wurde am Freitag Pfarrer Ernst Pallmann (rechts im Bild) in einem Abendgottesdienst aus seinem Amt in der Gemeinde verabschiedet. Anschließend sagten über 100 Gemeindemitglieder und Gäste dem Evingser Pastor im evangelischen Gemeindehaus auf Wiedersehen.

Abschied von Pfarrer Ernst Pallmann

Altena, 18.04.2010, Heinz Linke

BVB-Fan auf Schalke

Pfarrer Ernst Pallmann hat seinen neuen Dienst bereits Anfang des Monats in Gelsenkirchen-Hassel angetreten.

Als Fan des Fußballvereins Borussia Dortmund bekam er als Abschiedsgeschenke so manches Stück, das ihn in der neuen Umgebung unter Schalker Einfluss an seine „schwarz-gelben Mannen“ erinnern soll.

Im seiner Rede im Gottesdienst bezeichnete der Superintendent Pallmann als einen Pastor, der immer nahe an seinen Gemeindemitgliedern war. Er habe es verstanden, neben seiner Seelsorge auch einen Beitrag für das Gemeinwesen zu leisten. Aber: „Pfarrer Ernst Pallmann ist immer ein streitbarer Mann gewesen.“ Das hätte auch Diskussionen in Gang gesetzt.

Das ihm nicht immer alle Mitglieder der Gemeinde gefolgt seien, ließ zuvor der scheidende Pastor der Evingser Gemeinde in seiner Predigt durchblicken.
Er nannte in seiner Predigt die Losungen der Kirchentage seit seinem Amtsantritt in Evingsen: „Die Losungen haben mich als Seelsorger ein Leben lang begleitet.“ Er habe versucht, den Inhalt dieser biblischen Sprüche in seiner Gemeinde umzusetzen.

Der Pfarrer ließ in seiner Predigt Ereignisse einfließen, die ein Stück Dorfgeschichte geschrieben haben. Als er im Jahre 2001 von Iserlohn nach Evingsen gekommen ist, habe das Lösungswort des Kirchentages geheißen „Du stellt meine Füße auf weiten Raum“. Dazu sagte Pallmann: „Den geschenkten Raum haben wir gemeinsam genutzt. Viele sagten ja, aber nicht alle.“

Kindergarten aus Schlaf geweckt

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit habe er während des Schützenfestes einen ökumenischen Gottesdienst im Schützenzelt eingeführt. Pallmann erinnerte an die alle zwei Jahre stattfindenden Nachtmärkte, die Bestandteil der dörflichen Gemeinschaft geworden sind. Im Jahre 2004 habe man ein ganzes Jahr lang das 200-jährige Bestehen der Gemeinde Evingsens gefeiert. Auch die an Kindern geleistete Arbeit schnitt der Pfarrer an. So sei der Kindergarten im Dorf aus einem „Dornröschenschlaf“ geweckt worden. Mit der Unterhaltung der Einrichtungen in Evingsen und auf dem Nettenscheid sei die Gemeinde mit führend.

2009 habe die Losung des Bremer Kirchentages geheißen, „Mensch wo bist du?“. Diese Losung nahm Pallmann zum Anlass, sich kritisch zu Geschehnissen in Evingsen zu äußern: „Ich habe Eltern gefragt, wo seid ihr, wenn eure Kinder an der Ecke stehen und sich betrinken?“

Im Gemeindesaal verabschiedeten sich Ortsvorsteher Dirk Mühle, Vereine und Gäste von Ernst Pallmann und seiner Frau Ulrike. Dem Ortsvorsteher schlossen sich der Schützenverein an, Hauptmann Dieter Bernhardi übergab dem Pastor eine Schützenmütze. Vera Kayser bedankte sich für die Frauenhilfe, ihre guten Wünsche drückten die Konfirmanden, der Heimatverein wie die kath. Gemeinde St. Theresia, die evangelische Gemeinde Altena und die reformierte Gemeinde in Dahle aus. Die Erzieherinnen des Kindergartens sangen und tanzten einen Rapp. Für das Presbyterium formulierte Helga Mosch: „Wir lassen sie nur ungern nach Schalke gehen.“